Klassische Homöopathie

©Benjamin Götte-fotolia.de
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 „”similia similibus curentur”

“Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden 

Christian Friedrich Samuel Hahnemann (10.4.1755 − 2.7.1843)

 
  

Dr. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, sah den Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist.

Seiner Ansicht nach treten Krankheiten dann auf, wenn das Gleichgewicht der Lebensenergien gestört ist.

Die Beschwerden sind Signale die eine Fehlentwicklung anzeigen.

Der Körper versucht durch das Zeigen von Beschwerden auf die Störung zu reagieren – so entsteht ein Symptom und später die Krankheit.

Ziel der homöopathischen Behandlung ist es, die Selbstheilungskräfte des Patienten zu aktivieren und ihn dadurch zur Gesundung zu führen.

  

Die Wirkungsweise der homöopathischen Mittel und ihre Potenzen

Selbst Hippokrates (460 − 370 v. Chr.) erwähnte in seinen Schriften das ”Similie” Prinzip folgendermaßen: 

  
Die Krankheit entsteht durch Einflüsse, die den Heilmitteln ähnlich wirken,
und der Krankheitszustand wird beseitigt durch Mittel, die ihm ähnliche Erscheinungen hervorrufen
  

Demnach versucht der Therapeut das zu den Beschwerden passendste Mittel zu finden, welches dem Patienten den Anstoß zur Gesundung geben soll.

  

Die Wahl des Mittels

In der klassischen Homöopathie wird durch die Anamnese das gesamte Tier in all seinem Sein, seiner Art und Reaktionsweise betrachtet um so das richtige Mittel, welches dem Symptom am ähnlichsten kommt, zu finden.

Manchmal reicht eine einzige Gabe des passenden Mittels aus, um einen Anstoß in Richtung Gesundheit zu geben − manchmal sind noch weitere Mittel notwendig.

 
 
Die hier vorgestellte Therapie wird von der Schulmedizin nicht anerkannt. Wissenschaftliche Beweise für Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor.